Kooperation AAA Aline Air Ambulance und Klinik Hirslanden

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Mit einer neuen Partnerschaft starten die Alpine Air Ambulance (AAA) und die Klinik Hirslanden eine Zusammenarbeit im Bereich der Transporte von intensivpflichtigen Patienten sowie Verlegungen von Spital zu Spital (Sekundärtransporte). Seit Mitte März 2012 stellen die Fachärzte der Klinik Hirslanden den ärztlichen Dienst auf dem im vergangenen Jahr lancierten Intensivtransporthelikopter der AAA und garantieren somit hohe medizinische Qualität. Der Transport von intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten ist eine Herausforderung. Im Gegensatz zu den auf kurze Distanzen angelegten Erstrettungen mit Helikoptern, stellen sogenannte Sekundärtransporte im Intensivtransporthelikopter aufgrund der längeren Transportdauer spezielle Anforderungen an die medizinische Behandlung. Sinnvoll sind solche Einsätze bei Repatriierungen sowie bei medizinisch indizierten Verlegungen zwischen Spitälern. Vor diesem Hintergrund haben die AAA sowie die Klinik Hirslanden eine Zusammenarbeit im Bereich der IIntensivtransporthelikopter von Patientinnen und Patienten gestartet. Dabei geht es den Partnern darum, die jeweiligen Kernkompetenzen in den Bereichen der medizinisch-ärztlichen Dienstleistung und der medizinischen Sekundärtransporte zum gegenseitigen Nutzen einzusetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Der Fokus der neuen Partnerschaft liegt primär auf der Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden ärztlichen Begleitung bei Patiententransporten mit dem Helikopter. Diese wird nun neu durch das Ärzteteam des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Klinik Hirslanden geleistet. Für die Dienstleistung erhält die Klinik Hirslanden eine Entschädigung, ähnlich wie dies bereits bei anderen Kooperationen von Flugambulanzunternehmen etabliert ist. Die AAA wird gleichzeitig zum «preferred partner» für Verlegungen in die und von der Klinik Hirslanden.

Neue EASA-Richtlinien umgesetzt

Seit 28. Oktober 2014 gelten in der Schweizer Zivilluftfahrt die EU-Richtlinien der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (Easa). Aus Sicherheitsgründen schreiben diese Richtlinien den Einsatz von zweimotorigen Helikoptern für Rettungsflüge vor. Lions Air Group hat die neuen EU-Regulations umgesetzt und eingeführt. Die Gruppe fliegt bereits seit mehreren Jahren mit zweimotorigen Helikoptern und nach IFR.

Partnerschaft mit Swisstransplant

SWT LogoAm 1. Juli 2012 startet eine neue Partnerschaft der Alpine Air Ambulance (AAA) mit Swisstransplant. Die Lions Air Group AG, zu welcher die AAA gehört, führte bereits seit 2010 für verschiedene Schweizer Transplantationszentren Organ- respektive Teamtransporte durch. Seit April 2011 fungierte die – zu diesem Zeitpunkt gegründete– AAA bereits als Operator. Mit der neu etablierten Kooperation bietet die AAA Swisstransplant einen umfassenden Service aus einer Hand an; dies von der Einsatzzentrale über Boden- bis hin zu Lufttransporten.

Rettungseinsatz in Schönenwerd SO

Das Einsatzteam der AAA hat heute einen jungen Mann nach einem Badeunfall aus der Aare geborgen. Der Patient wurde anschliessend in ein Spital geflogen.

 

Tag der offenen Tür auf der Basis Birrfeld

Im Rahmen der Herbstveranstaltungen auf dem Flugplatz Birrfeld lädt die AAA am Samstag, den 15. Oktober 2016 ab 14.00 Uhr zum Tag der offen Basis ein! Neben den verschiedenen Ambulanzfahrzeugen und der Rettungsbasis ist der Helikopter «Lions 1» zu besichtigen. Das Ärzte- und Sanitäterteam sowie die Pilotencrew geben dazu einen Einblick in Ihren beruflichen Alltag. Natürlich bieten wir Familien mit Kindern auch zahlreiche spannende Aktivitäten an. Erfahren Sie so mehr über die AAA Alpine Air Ambulance und ihre wichtige Rolle im Rettungswesen des Kantons Aargau.

Üben für den Ernstfall

Am Samstag fand das Winter-Windentraining der AP3 Luftrettungsbasis Balzers statt. Fünf Piloten, ebenso viele HEMS-Crewmember und die 18 Notärztinnen und Notärzte der Basis trainierten die verschiedenen Rettungsszenarien mit der Winde und der Longline. Die Crew der AP3 Luftrettung führt alle 90 Tage ein so genanntes Windentraining durch. Die Piloten üben diese Windenrettungszyklen sowohl am Tag, wie auch in der Nacht. Die Rettungshelikoptercrew der AP3 Luftrettung übt Winden- und Longlineeinsätze auch gemeinsam im Simulator.

Weiterer Bell 429 in Rettungshelikopterflotte

Die AAA Alpine Air Ambulance (AAA) hat einen weiteren Rettungshelikopter eingeflottet: Der BELL429 wird auf den Basen Birrfeld, Balzers, Bern und Andorra eingesetzt. Der Helikopter ist auch für Hochgebirgseinsätze ideal.